Wer sich an den Startplätzen dieser Welt herumtreibt, der wird unweigerlich feststellen, daß der Gleitschirmstart einen Bewegungsablauf erfordert, bei dem sich so einiges falsch machen lässt. Das kann im besten Fall belustigend, im schlimmsten Fall sehr gefährlich sein.
Zumindest muß ein Gleitschirmstart aber den Zweck erfüllen, daß Gefahren - insbesondere Verhänger - zuverlässig erkannt werden können.
In der Grund- und Höhenflugausbildung waren allerdings die (wenigen) absolvierten Starts noch derart mit Streß belastet, daß wohl nur die wenigsten schon dort die Fähigkeit erlangten, einen Start wirklich „in Ruhe“ auszuführen.
In diesem Starttraining soll es eben darum gehen: Ruhe erlangen. Mit verschiedenen Methoden soll zunächst ein guter Vorwärtsstart erarbeitet werden. Ebenso können aber auch verschiedenste Rückwärtsstarttechniken ausprobiert und erlernt werden.
Beim Starttraining werden alle Starts mit Video aufgenommen. Anschließend werden sie in gemütlicher Runde analysiert, so daß jeder Teilnehmer einen sehr guten visuellen Eindruck von seinen eigenen Starts und den möglichen „Baustellen“ bekommt.
Definitiv gibt es viele verschiedene gute Gründe, um erneut ins „Straflager Penzberg“ aufzubrechen. Wer nur ungern an die Zeit am Übungshang zurückdenkt, der sollte daran erinnert sein, was das Gleitschirmfliegen ist: ein Sport. Und für einen Sport muß trainiert werden. Außerdem kann man sich über das Wissen „Ja, ich kann gut starten“ im Kopf viele Kapazitäten frei machen, die man in der Luft gut gebrauchen kann. Wer sich schon im Vorfeld des Fliegens Sorgen in Bezug auf das reibungslose Gelingen des Startes macht, wird nach erfolgtem Start einige Zeit benötigen, um den Kopf frei zu haben für die dann wichtigen Entscheidungen und flugtaktischen Überlegungen. Häufig genug entscheiden aber genau die ersten Meter über einen thermisch ausgiebigen Flug oder einen Absaufer.
Ideal ist es mithin, in Ruhe starten zu können und auch schon kurz nach dem Start flexibel und ohne Streß auf die unterschiedlichsten Bedingungen reagieren zu können.
Wer einen USB-Stick mitbringt, bekommt seine Starts auf diesen kopiert.
Trainingsleiter: Knut Miesner
Termine 2010
25. April / 20. Juni / 11. Juli / 8. August
Trainingsgebühr: 35 Euro.
Die Anzahl der Teilnehmer ist auf 8 begrenzt. Bei regem Widerhall werden weitere Termine angesetzt werden.
Mitbringen: Gute Laune, etwas Kondition, gutes Schuhwerk, die eigene Ausrüstung und einen USB-Stick.
Hier ein kleiner Beispielstart
Sofern der Wind zu stark ist, können wir auch auf ein Groundhandlingtraining ausweichen, was für ein gutes Schirmgefühl sehr gewinnbringend ist.
In den kalten Wintermonaten dem Schnee entfliehen und schöne, thermische Flüge machen? Und das jeden Tag bei größter Wetterstabilität? Kein Problem, ab nach Chile! Nirgendwo sonst kann man besser jeden Tag schönste Flüge machen als in Iquique.
Der neue Mistral 6 und der Golden 3 sind da! Beide Schirme setzen neue Maßstäbe in ihrer Klasse, sie sind von der Charakteristik unterschiedlich. Mache Dir selbst ein Bild.